Streifen des Monats: Victoria

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In der Nacht scheint alles möglich. Die Realität hat Pause, an ihre Stelle treten die Abenteuer. Der Film „Victoria“ zeigt 140 Minuten lang, was dann passieren kann. In Echtzeit, ohne Schnitt. Möglich machten das der Regisseur Sebastian Schipper, sechs Regieassistenten, der Kameramann Sturla Brandth Grøvlen und drei komplette Tonteams. Der Film ist alleine wegen dieser Fakten sensationell, denn die Machart entzieht sich bisherigen Gewohnheiten. Ich habe „Victoria“ gestern im Kino gesehen und stecke gedanklich noch immer etwas im Rausch dieser Produktion auf Messers Schneide.

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Und… Schnitt!

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Es soll ja Leute geben, die Angst vor einem neuen Haarschnitt haben. Die schon Tage vorher nervös überlegen, den Termin doch abzusagen. Die Frisur sitzt gerade irgendwie doch ganz gut… Später auf dem Stuhl feilschen sie dann um jeden Zentimeter, der trotz strohigen Spitzen bitte noch bleiben soll. Bitte!!! Sobald der Friseur die Schere zückt, weiten sich die Augen panisch. Ich habe mich schon oft gefragt, warum der Mensch um sein Haupthaar stets so besorgt ist. Schließlich wächst alles nach. Mein letzter Friseurbesuch ist gar nicht lange her und war eine Wohltat. Ein leichter, von überflüssigem Haargewicht befreiter Kopf bietet Platz für mehr Gedanken, so stelle ich mir das jedenfalls vor. Meine Entscheidung ist gefallen: Es soll noch kürzer.

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Alben für diesen Sommer

Disco ball.

Zugegeben, den Begriff „Sommer“ dehne ich in diesem Fall bis Ende September. Aber es muss sein: Zwei meiner Lieblinge bringen im September neue Musik heraus! Außerdem gibt es Newcomer und einen alten Hasen zu feiern.

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Das reicht mir

Buy Less, Choose Well. Vivienne Westwood Was ist passiert mit der Mode? Mid-season-sale? Fast fashion? Was für ein Wortmüll! Und die Müllkette wird länger, durch massenhafte Kleidungskäufe in kurzer Zeit. Sie scheinen vor allem zum Sport der jungen Generation geworden zu sein. Hat schon mal jemand von Euch Menschen drei volle Einkaufstüten nach Hause schleppen sehen und sich gefragt, was da alles drin sein soll? In sogenannten Shopping Hauls (für mich ein Unwort des Jahrzehnts) in Video- oder Postform verraten sie es online, werden geklickt und für ihren guten Geschmack ihre Kleiderhortung gefeiert. Youtube bietet beispielsweise aktuell rund 725.000 Videos zum Stichwort „Shopping Haul“. Ich kann nicht glauben, dass jemand so wenig Kleidung besitzt, dass er auf einen Schlag 350 Euro für über 60 Kleidungsstücke bei Primark bezahlt. (Diese Zahlen basieren auf einem Video, das wirklich existiert.) Jeder möchte ein großes Stück vom Modekuchen haben, natürlich für möglichst wenig Geld. So funktioniert das nur leider nicht.

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