Geschichte des Streifenshirts

Der Ursprung des Streifenshirts liegt in der Bretagne, dem nord-westlichenwestlichen Landteil Frankreichs. Dort trägt es den liebevollen Namen „Marinière“. Ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts trugen es die Fischer und Seeleute traditonell in weiß/marineblau bei der Arbeit. Teil der französischen Matrosenuniform wurde das Streifenshirt im Jahr 1858.

typisch bretonische Küstenlandschaft

Zunächst dienten die mit 21 Streifen versehenen Shirts der besseren Erkennung über Bord gegangener Männer. Das Kleidungsstück hatte also eine klar funktionsorientierten Charakter — bis in den 1920ern eine Dame namens Gabrielle Bonheur Chasnel, besser bekannt als Coco Chanel, das Streifenshirt zur alltagstauglichen Modeerscheinung auserkor und von da an weltberühmt machte. Sie ebnete den Frauen damit den Weg aus der eingeengt-aufgerüschten Kleiderwelt hin zu bequemer, reduzierter und stilsicherer Garderobe mit maskulinen Elementen wie z.B. Hemden und Hosen. Die waren nämlich bis dahin für Damenmode verpönt. Der Rest ist eine Erfolgsgeschichte, bestehend aus Tweed, Perlenketten und dem Duftwässerchen N° 5.

https://i2.wp.com/upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/90/Gabrielle_Chanel_en_marini%C3%A8re.jpg

Gabrielle (Coco) Chasnel (1928)

Für weitere berühmte Streifenshirtträger klickt einfach durch die Serie „Bekanntheiten im Streifenshirt“.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s