Playlist für die (fast) stille Nacht

Snow Lane, Caledonia, Michigan

Heiligabend bietet die perfekte Gelegenheit, um zur Ruhe zu kommen. Das Ende eines Jahres ist der einzige Moment, an dem ich einen Rückblick auf das Geschehene zu werfen wage. Aber nur kurz, denn die Pläne für das kommende Jahr schmieden sich nicht von allein! Musik kann die durch Erinnerungen aufgewühlten Gefühle beruhigen und zu neuen Taten inspirieren. Wer keine Lust auf den einsamsten DJ der Welt hat, könnte morgen stattdessen den einen oder anderen Tipp meinerseits abspielen. Spotify-Nutzer können am Ende des Beitrags die ganze Playlist anhören. Übrigens: Wem noch ein Geschenk fehlt, kann hier Ideen für schnelle und einfache Basteleien sammeln. Ich bin verantwortlich für das Foto-Lesezeichen.

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Musikalische Lichtblicke – Dezember

vinyl.

Kaum zu glauben, dass meine letzte Playlist bald schon zwei Monate her ist. In der Zwischenzeit hat sich wieder einiges getan. Hier meine neuen und alten Favoriten:

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Handbuch für den Herbst

Am Anfang meiner diesmaligen Überlegungen stand der Gedanke an den Herbst. Im Radio lief gerade ein sehr nachdenklich-trauriges Lied von Damien Rice. „Das passt doch super zur Jahreszeit, auf zu einer neuen Playlist!“, dachte ich. Stimmt auch, nur leider spürt man schon bei der imaginären Zusammenstellung ebendieser Playlist eine gewisse Schwere im Herzen. Der Himmel draußen zeigt sich auch größtenteils grau. Es ist windig, es ist kalt. Zeit sich in sein kuscheliges Bettchen zurückzuziehen. Witz! Ich habe momentan gar kein Bett. Eines steht nun fest: Die guten Seiten des Herbstes müssen hervorgehoben werden. So bekämpft ihr die drohende Depression der kalten Jahreszeiten in vier Schritten:

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Neuanfang

Fotor01006114517

Mit einem großen Knall ging meine Bachelorstudienzeit vorbei. Auf meinem Abschlussball wurde mit nämlich meine Handtasche samt Telefon geklaut, böööse! Deshalb gibt es leider für heute keine Fotos vom Abend und in naher Zukunft wohl auch nicht. Mein Kleid war eine Entscheidung in letzter Minute. Wer meinen Instagram-Account verfolgt (welcher übrigens mit dem Klau meines Telefons ebenfalls lahmgelegt wurde), hat schon meine Italienreise mitbekommen. Eigentlich war im Anschluss ein ausführliches Urlaubstagebuch mit zahlreichen Pizza, Piazza und glücklich-am-Gardasee-Sophie-Bildern geplant. Auch von diesem schönen Gedanken muss ich mich verabschieden. Ich schweife ab, zurück zum Kleid. Das Paket kam tagesgleich zum Ball an, nachdem ich mir in der Haustür den Mittelfinger gequetscht und vom Friseur meines Misstrauens die Haare entstellen ließ. Ich hätte den Verlauf des Abends erahnen müssen! Sieben verschiedene Modelle standen zur Auswahl, ich entschied mich für dieses.

Weitere unwichtige Details des besagten Tages erspare ich meiner geschätzten Leserschaft nun. Stattdessen werfe ich lieber den Blick nach vorn. Und was sehe ich? Bewerbungsunterlagen, den nahenden Herbst und das Ungewisse. Also gut, ich starte den Versuch, meiner Aufbruchstimmung eine Melodie zu geben.

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Nachtmusik

Da sitze ich mal wieder und sollte eigentlich ernsthaft mit meiner Bachelorarbeit beginnen. Nun ist es aber so, dass die Sonne trotz nahender Mittsommernacht um kurz nach 0 Uhr in meinem Breitengrad nicht scheint. Es bedarf künstlichem Licht, einer Lampe also. Die Glühbirne ebendieser hat jedoch vor etwa einer Stunde entschlossen, ihren Dienst für immer aufzugeben. Es ging recht schnell, plötzlich hielt ich das Glas in der Hand, das Gewinde steckt noch. Kurz gesagt: das Lichtlein ist mir nun ausgegangen; in Lampe und Kopf gleichermaßen. Was macht man in diesen Fällen? Musik hören. Hier meine Playlist für produktiv unproduktive Nächte, crescendo und decrescendo inklusive:

Banks – Warm water

Wankelmut – Wasted so much time

 

Rudimental – Waiting all night (Unbedingt auch das Video ansehen!)

Klangkarussell – Netzwerk

Air – das komplette Album „Moon Safari“, hier stellvertretend La femme d‘argent

Hot Chip – How do you do

Daft Punk – Something about us

John Mayer – Free fallin Cover

Montagsmusik

Seit Januar 2014 gibt es neues Ohrenfutter für Indie-Fans. Brian Burton, auch bekannt als Danger Mouse von Gnarls Barkley, und James Mercer, Frontman der US-Band The Shins, haben sich wiederholt ins Studio begeben. Herausgekommen ist ein Album mit dem vielversprechenden Titel „After the disco“. Die erste Singleveröffentlichung klingt atmosphärisch. Hier und da lassen sich sogenannte Aliensounds (Neuologismus meinerseits) ausmachen. Das Musikvideo greift genau dies auf und erzählt eine zwischenmenschliche Geschichte im Weltall. Ansehen!

Da uns jüngst mal wieder der Valentinstag beglückte, schiebe ich noch ein Liebesgeschichte hinterher. In diesem Falle zwischen Mensch und Affe. Die größte Frage, die ich mir zu diesem Lied stelle: Warum blieb der Erfolg dieser Single aus? Wahrscheinlich fehlte den Bag Raiders der dazugehörige Werbespot…