Playlist für den Frühling

"I’ll let you be in my dreams if I can be in yours" — Bob Dylan

Wenn die Sonne wieder höher steigt und länger bleibt, es wärmer wird, die Bäume ausschlagen und überall Blumenduft durch die Luft wabert, kann die Menschheit aufatmen – Pollenallergiker ausgenommen, zu denen zähle ich leider auch. Bis die unangenehme Phase des Gräserpollenflugs wieder beginnt, bleibt aber auch mir etwas Zeit, den Frühling zu genießen. Vor allem mit Musik! Kleine Warnung: Diesmal wird es recht elektronisch.

Years & Years landeten bei der BBC-Prognose zum Sound 2015 auf Platz 1. Ein vielversprechendes Urteil! Schon der Kooperationstrack zusammen mit dem belgischen DJ The Magician brachte das wunderbare „Sunlight“ hervor. „King“ ist Years & Years erste Single im neuen Jahr, das Debütalbum folgt im Juni. Ich bin absolut gespannt!

Bilderbuch habe ich entdeckt, weil ich über sie für die HAZ geschrieben habe. Die Musik der vier Jungs aus Österreich ist schwer zu beschreiben, weil so genial. Sie lassen sich auf kein Genre festlegen, der Mix ist absolut vom anderen Stern. Bässe, fetzige Gitarren, Autotune, dazu experimentelle Texte und bunte Videos. Ist das nun Kunst oder Klamauk? Fest steht: Die internationalen Kritiker lieben sie. Bilderbuchs meistgehyptes Video: „Maschin“. Ich empfehle aber dringend, auch andere Videos wie „OM“, oder „Plansch“ anzusehen, um die musikalische Bandbreite erahnen zu können. Diese Lässigkeit, diese latente Sexyness!

Calvin Harris dürfte jedem ein Begriff sein, Haim (unter einigen meiner Leser) vielleicht auch. Nun haben sich die drei Schwestern mal eben Calvins Bässe ausgeliehen, oder er ihre Stimme? Egal, „Pray to god“ fetzt. Das dazugehörige Video lässt sich wohl unter dem Begriff Naturfantasie fassen. Und ja, der Wolf bevölkert neben den deutschen Wäldern nun auch wieder Musikvideos. Seine Freunde, das süße Häschen, den starken Bären und den Löwen, hat er gleich mitgebracht. Die schönsten Mähnen haben aber immer noch Haim.

Es scheint so, als hätten Frank Ocean und A$AP Rocky meine Liebe für R’n’B-HipHop entfacht, oder wie nennt man diese Musikrichtung? Nun kommen ILoveMakonnen und Drake mit „Tuesday“ um die Ecke und ich finds toll.

Jess Glynne kennt man als Stimme bei „Rather be“ von Clean Bandit oder „My love“ von Route 94. Ihre erste eigene Single ist „Right here“. Jess leicht kratzige Stimme zur wunderbaren bassline, perfekt!

Titelbild

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s